Die Sage des wald-Schrat Raderach 1988 e.v.
Der Ursprung der Sage des „Wald-Schrats“ liegt zwischen Bergheim und Raderach. Dort liegt ein Wald, der den Namen Waldgrain trägt. Hier hauste früher ein unheimlicher Spukgeist, „Waldgeist“ oder auch „Schrat“ genannt. Zu Lebzeiten war dieser Waldgeist ein Wilddieb und Räuber, vor dem sich die ganze Gegend fürchtete.
Mitten im Wald lebte ein Räuber und Wilddieb vor dem sich die ganze Gegend fürchtet. Er bewohnte eine verborgene Höhle, die kein Mensch ausfindig machen konnte. Hier war alles aufgestapelt, was er sich zusammengeräubert hatte. Aus Vorsicht betrieb er seine Wildereien meist weit entfernt von seinem Schlupfwinkel. Da er durch seine Streifzüge jeden Weg im Wald kannte, wusste er ganz genau, wo Kaufleute und Wanderer mit Waren oder Geld durchzogen und beraubte diese.
Mit der Zeit wurden die Greueltaten des Waldgeistes so bekannt im ganzen Umkreis, dass man sich entschloss, einen Kreis um ihn zu schließen, diesen immer enger zu ziehen und ihn zur Strecke zu bringen. Jetzt war ein Entkommen nicht mehr möglich. Der Räuber flüchtete in seine Höhle. Aber man hatte ihn gesichtet und von allen Seiten stürmten die Verfolger auf ihn ein. Um ihnen nicht lebendig in die Hände zu fallen, beendete er sein Leben durch einen Schuss. Wenige Woche später vernahm man Nachts im Waldgrain ein fürchterliches Heulen. Die Legende lebt bis heute.
Das Häs
Das Häs besteht aus einer Vielzahl von bunten Blättern, die den Wald, in dem der Räuber lebte, ausdrücken sollen. Stoffe, die hier zum Einsatz kommen: Filz und Cord.
Der Stock diente ihm als Gehstock für seine Wanderungen sowie als Waffe.
Auf dem Kopf trägt der Wald-Schrat eine zottelige, langhaarige Perücke, die den Nebel im Wald darstellt.
Maske (handgeschnitzt und naturbelassen):
Die Holzmaske stellt das Gesicht des Räubers dar.
Der Vorstand
Björn Seifermann
Erster Vorstand seit 2011
Peter "Friese" Ahrens
Zweiter Vorstand
Raphaela Seifermann
Schriftführerin seit 2011
Andrea Koller
Kassenwart seit 1990
Michaela Schmidt
Häswart